Novotny

Zwei sehr seltene Funde von Peter in Wien. Der eine in unmittelbarer Nachbarschaft des einstigen Firmenstandorts, der andere immer noch im selben Bezirk - damals. Die Adresse Johnstraße 63 gehört heute zum 15. Bezirk, also zu Rudolfsheim-Fünfhaus, auf der Abdeckung steht aber WIEN XIV.


Zur Geschichte des 15. Bezirks greife ich zum gesammelten Wissen aus Wikipedia: "Nach der zweiten Türkenbelagerung entstanden die Dörfer Reindorf (Name erstmals schon 1411 erwähnt), Braunhirschen (vormals Dreihaus) und Rustendorf, die 1863 zur Gemeinde Rudolfsheim (benannt nach Kronprinz Rudolf) vereinigt wurden, östlich davon Fünfhaus und südlich Sechshaus. Im 19. Jahrhundert wurde das gesamte Gebiet dicht verbaut.

1890 wurden die drei Gemeinden mit Wirkung vom 1. Jänner 1892 nach Wien eingemeindet, wobei das östlich und nördlich gelegene Fünfhaus den 15. Bezirk und die ehemaligen Gemeinden Rudolfsheim und Sechshaus den 14. Bezirk mit dem Namen Rudolfsheim bildeten. Unter NS-Herrschaft wurden per 15. Oktober 1938 Rudolfsheim und Fünfhaus zum 15. Bezirk vereinigt, die Bezirksnummer 14 für Penzing freigemacht. Ab 1957 wurde der 15. Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus genannt."


Damit ist also eine erste zeitliche Einordnung möglich. Noch weiter zurück geht es mit Hilfe der 5-stelligen Rufnummer. Die Umschaltung auf die neuen Nummern mit Buchstaben nach dem IFABRUMLYZ-System begann am 29. August 1927 und war am 3. August 1928 abgeschlossen. Das System war gültig bis 1957.


Das heißt nun, dass Herr Novotny auf jeden Fall in den frühen 20er-Jahren in Wien tätig gewesen sein muss, die Funde könnten demnach bald 100 Jahre alt sein - immerhin eine kleine Erkenntnis.

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