Woltär

 

18. Juni 2015

1020 Wien, Pazmanitengasse/Darwingasse

 

Diese Aufnahmen stammen aus den Anfangsgründen meiner Exkursionen zu in Auflösung befindlichen Geschäftslokalen. Den desolaten Zustand kann auch die Farbe nicht mehr retten, dafür bin ich hier zum ersten Mal auf den Elefanten gestoßen, den ich lange Zeit nicht zuordnen konnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19. Juli 2015

1030 Wien, Dapontegasse 9

 

Dieser Elefant trägt noch Überreste des Firmenlogos auf dem Bauch, hier ein "A".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25. Oktober 2015

1150 Wien, Mariahilferstraße 170

 

Hier lässt sich das "W" erkennen und dass es den Elefanten, selten aber doch, auch "linksdrehend" gab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28. Juni 2015

1030 Wien, Barichgasse 6

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erst der Blick auf die Homepage der 1908 von Alfons Woltär gegründeten Firma, oder auf diese Schlossabdeckung jüngeren Datums, stellt den Zusammenhang her.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28. Juni 2015

1030 Wien, Wassergasse 13

 

Bis zum Bau der U-Bahnlinie U3 war der Firmensitz in der Erdbergstraße. Die Hausnummer ist bei diesem hübschen grünen Schild von "Eveline" nicht genau eruierbar. Die Telefonnummer scheint noch eine mit Buchstaben für das zuständige Wählamt zu sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19. Juli 2015

1030 Wien, Wassergasse 19

 

Drei Wochen später und nur ein paar Häuser weiter gibt's dann nichts mehr zu deuten - die Erdbergstraße 180 war der Ort des ursprünglichen Schaffens.

 

 

 

Das Graffito habe ich schon in der Schiffamtsgasse gesehen, und bei mir in der Nähe harrt noch eines der fotografischen Inbesitznahme.

 

 

 

 

Die Schlossabdeckung gehört nicht zu meinen Favoriten, das ist mir zu glatt, zu witterungsbeständig, da versagt der Zahn der Zeit, er kann nur gegen die Bemalung etwas ausrichten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28. Oktober 2015

1030 Wien, Erdbergstraße 53

 

Ein Besuch an der ehemaligen Wirkungsstätte steht noch aus. Hier bin ich zufällig vorbeigekommen und konnte diese in Würde gereiften Exemplare natürlich nicht undokumentiert lassen.

 

Der rechte scheint schon älter zu sein, es sind auch andere Schlösser angebracht.

 

Es könnte sich bei den runden Abdeckungen um Woltär'sche "Frühwerke" handeln, es können aber auch zwei verschiedene Firmen an diesem Portal gearbeitet haben.

 

 

Wie immer stellt sich die Frage, was sich hinter diesen Rollbalken verbergen mag, gibt es andere Bilder dazu?

 

11. Februar 2016

 

Aus ANNO ist zu erfahren, dass an dieser Adresse von 1896 bis 1906 ein Café Heinisch ansässig war. Dieses Café scheint ein "Kartenbüro" für die unterschied-lichsten Veranstaltungen gewesen zu sein:

 

Sei es für einen musikalischen Abend des "human. Geselligkeitsvereins 'Apollon'", für ein "Lueger-Kränzchen" oder gar für die "Bürgermeister Lueger-Huldigungsfeier", aber auch für das "Gründungsfest des Christlichen Wiener Frauenbundes" am 8. August 1897.

 

Für den "Landstraßer Männer-Radfahr-verein" war es das Vereinslokal und wurde als Ausgangspunkt für "Tagespartien" ins Umland auch vom "Ersten niederösterreichischen Arbeiterrad-fahrerklub" gerne genutzt. Amüsant hierzu die Notiz in der "Arbeiter Zeitung" vom 14. August 1897, wonach die "Abfahrt der schwachen Partie präzise 4 Uhr Früh" sein sollte, die "scharfe Partie" hingegen startete eine Stunde später.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19. Juli 2015

1030 Wien, Hießgasse 3

 

Nach den fast monochromen Vorgängern wirkt diese Fassade wie ein Sprung ins Zeitalter des Farbfernsehens.

 

Die modernen Rollgitter lassen zumindest einen begrenzten Blick ins Innere zu und befriedigen die Neugierde wenigstens in Ansätzen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Schlossabdeckung zeigt den aktuellen Standort in 1030 Wien, Litfaßstraße 9,

die Telefonnummer enthält noch die alte Vorwahl von Wien, die erst mit 13. Mai 2007 eingestellt wurde.

 

 

11. Februar 2016

 

Zum 200. Geburtstag von Ernst Litfaß ist ein Artikel auf Spiegel Online erschienen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier geht's weiter zur Firma Zecha.