Schuberth

 

1. November 2015

1070 Wien, Wimbergergasse 22

 

Die Schlösser der Firma Schuberth sind nicht allgegenwärtig, gefallen mir aber durch ihre Vielfalt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier etwa ist ein Joh. Schubert(?) zu erahnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14. November 2015

1120 Längenfeldgasse 12

 

 

Ich mag diese lebkuchenförmigen Abdeckungen. Hier lässt sich schon als Herkunft Wien angeben, eine Gasse mit Hausnummer 7, ein "...ferant" und auch ein "Patent".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. November 2015

1160 Wien, Kirchstetterngasse 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier firmiert er schon als "KuK. Hoflieferant" in XVI. Dampfbadgasse 7.

 

Sehr interessant ist, was unter obigem Link zu lesen ist: "Dampfbadgasse (16), benannt (18. Juli 1894) nach einem Dampfbad, das der Industrielle Johann Schuberth am 30. Oktober 1884 in der nach ihm benannten Gasse (Schubertgasse) als Volksbad eröffnet hatte.

 

 

Hier geht's zur Geschichte dieses Betriebes, soweit ich sie bisher online recherchieren konnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26. Oktober 2015

1170 Wien, Weidmanngasse 21

 

Dieses hübsche zweistöckige Haus erfreut in mehrfacher Hinsicht. Beim Anblick des Firmenschildes glaubt man fast das Klappern der Hufe und das Rumpeln der Fuhrwerke - Stahl auf Stein - in der Gasse zu vernehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Rollbalken sind "fesch beinand" und offenbaren ein weiters Detail.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außer als Hoflieferant weist dieses Schild Herrn Schuberth auch als Inhaber einer "KuK Priv. Fabrik" aus, hier "nur" in Wien Ottakring.

 

Weiß jemand Bescheid über diese KuK-Priviligien- und Lieferantenverhältnisse?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15. Januar 2016

1010 Wien, Hohe Brücke/Tiefer Graben

 

Hier ist mir ein sehr malerischer, interessanter und auch amüsanter Fund vor die Linse gekommen. Die Innenseiten des Brückengewölbes weisen auf jeder Seite fünf schmale und vier normal breite Rollbalken auf. Man kann sich hier eine Menge hübscher, kleiner Geschäftslokale vorstellen, ein Blumenladen, ein Antiquariat vielleicht, herrlich dekorierte Auslagen, hinter denen Gourmandisen und Viktualien feilgeboten wurden.

 

Nichts von alledem war jemals dahinter versteckt, die Rollbalken waren von Anfang an nur zierendes Beiwerk, wie z. B. auf Wikipedia nachzulesen ist.

 

Über den Portalen lässt sich auf diesem Bild erahnen, dass wirklich kaum Platz hinter den Rollbalken war. Interessant wäre zu wissen, warum man gerade auf diese Lösung verfallen ist.

 

 

 

 

 

1904 fand die feierliche Eröffnung statt, somit sind die Rollbalken über 100 Jahre alt.

 

 

Das Schloss ist eine gut erhaltene Variante des oben schon gezeigten "lebkuchenförmigen" Exemplars.

 

Interessantes Detail am Rande - durch den Tiefen Graben floss einst der Ottakringer Bach Richtung Donau.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier geht's weiter zur Firma Schwehla.